JULIA BRIELMANN

Esskultur im Austausch

Die Bachelorarbeit mit dem Titel „Esskultur im Austausch“, behandelt den Wandel, in dem sich die Esskultur befindet. Werden tatsächlich im Zuge der Globalisierung regionale Kulturunterschiede verschwinden? Wird sich eine Einheitskultur durchsetzen wie es der US-Soziologe Georg Ritzer mit dem Begriff McDonaldisierung beschreibt?
Um auf diese Fragestellung einzugehen, befasst sich diese Arbeit mit Esskultur im Bezug auf die identitätsstiftende Eigenschaft der Speise. Es sind zunächst die Fragen zu klären, was Essen mit Kultur zu tun hat und wie kulturelle Identität durch Essen entstehen kann. Im weiteren Verlauf wird die geschichtliche Entwicklung der National- und Regionalküchen genauer betrachtet, um eine eventuelle Abweichung oder Neuerung im Zuge der Globalisierung ausmachen zu können.
Außerdem wird dieses Thema künstlerisch behandelt. Auf der naiven Suche nach den Nationalküchen findet ein internationales Buffet statt. Mit der Gründung einer fiktiven Institution, der „Kommission zur Rekonstruktion der Nationalküchen“ wird eine zum Scheitern verurteilte Recherche betrieben. Öffentliche Befragungen führen zu Diskussionen, erheitern, provozieren und irritieren. Zur Dokumentation der Aktionen dient ein Skizzenbuch.

Kartoffelmanifest - Comeback III - Santiago de Chile, 2007
Samendenkmal - Comeback IV
Kartoffelmanifest - Comeback III - Santiago de Chile, 2007
Kartoffelmanifest - Comeback III - Santiago de Chile, 2007